Vereinssatzung

Satzung des Vereins „Kulturhaus Beucha“ e.V.


§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen „Kulturhaus Beucha e.V.“ Der Verein hat seinen Sitz in der Stadt Brandis Ortsteil Beucha,
Rosenweg 7 . Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Leipzig unter der Register-Nr. 5803 eingetragen.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gründung erfolgte am 02. Juli 2015.

§ 2 Zweck des Vereins
Das Ziel des Vereins ist die Wiederbelebung des Kulturhauses Beucha als kulturelle Begegnungsstätte für die Stadt
Brandis mit seinen Ortsteilen Beucha und Polenz.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur in Brandis mit seinen Ortsteilen unter Einbeziehung aller
Altersgruppen und sozialer Schichten zu vielfältigen kulturellen Angeboten.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

1. die Förderung und Durchführung kultureller Veranstaltungen, wie Konzerte, Theatervorstellungen, Vorträge
und Kunstausstellungen,
2. die Förderung und Durchführung musikalischer und literarischer Veranstaltungen für Schüler und Jugendliche,
wie z.B. Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen.

§ 3 Gemeinnützigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte
Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51 ff. AO).
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine
Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, welche diese Satzung als für sich
verpflichtend anerkennt.
Der schriftliche Aufnahmeantrag ist an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet der
Vorstand. Ablehnungen müssen schriftlich begründet werden.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt , Tod, Auflösung oder Ausschluss. Die Austrittserklärung ist nur zum Ende des
Geschäftsjahres möglich und ist schriftlich bis zum 30. September des Jahres an den Vorstand zu richten.
Ausgeschlossen wird ein Mitglied, wenn es durch sein Verhalten die Vereinszwecke schädigt. Gegen den Ausschluss,
den der Vorstand nach Anhören des Mitglieds ausspricht, ist die Anrufung der Mitgliederversammlung möglich. Diese
entscheidet mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder über den Ausschluss. Der Ausschluss wird mit der
Entscheidung wirksam. Das ausgeschlossene Mitglied wird schriftlich über das Ergebnis benachrichtigt.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.

§ 5 Organe und Leitung des Vereins
Organe des Vereins sind:
– die Mitgliederversammlung
– der Vorstand
Die Leitung des Vereins liegt in den Händen der Mitgliederversammlung sowie des Vorstandes.

§ 6 Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
2. Wahl des Vorstandes für die Dauer von 2 Jahren
3. Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichts
4. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes
5.Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
6. Beschlussfassung über Satzungsänderungen

Wahl zweier Rechnungsprüfer für die Dauer von 2 Jahren.
Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden/die Vorsitzende schriftlich unter Mitteilung der
Tagesordnung, mit einer Ladungsfrist von zwei Wochen, mindestens einmal im Geschäftsjahr einberufen, nach
Möglichkeit einmal im Vierteljahr.
Die Mitgliederversammlung entscheidet mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, es sei denn, diese
Satzung oder das Gesetz sieht eine andere Mehrheit vor.
Jedes Mitglied ist berechtigt, in der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. Solche Anträge müssen jedoch
mindestens drei Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eingereicht werden.
Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle satzungsgemäßen Einsprüche gegen Entscheidungen des
Vorstandes.
Weitere Mitgliederversammlungen werden von dem Vorstand nach Bedarf oder auf schriftlich begründetem Antrag
von mindestens 1/3 der Mitglieder einberufen.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das von dem/der Vorsitzenden und von
dem/der Schriftführer/in zu unterzeichnen ist.

§ 7 Vorstand
Der Vorstand besteht aus
– dem/der Vorsitzenden
– dem/der 1. stellvertretenden Vorsitzenden
– dem/der 2. stellvertretenden Vorsitzenden
– dem/der Schriftführer/in
– dem/der Schatzmeister/in
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende und der/die stellvertretenden Vorsitzenden. Der Verein wird
durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten. Der Vorstand hat die Mitgliederversammlung einzuberufen.
Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Die Arbeit des Vorstandes ist ehrenamtlich. Dies schließt den Bezug irgendwelcher Vergütungen aus den Mitteln des
Vereines – mit Ausnahme der nachgewiesenen und erforderlichen Auslagen – aus.

§ 8 Der Jahresbeitrag
Der Jahresbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 10 Geschäfts- und Kassenordnung
Der Vorstand kann eine Geschäfts- und Kassenordnung erlassen.

§ 11 Kassenbericht
Der Schatzmeister gibt den jährlichen Kassenbericht ab.

§ 12 Satzungsänderungen
Die Satzung kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung geändert werden. Den Beschluss müssen 3/4 der
anwesenden Mitglieder gefasst haben.

§ 13 Datenschutz im Verein

Unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) werden zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins
personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder des Vereins erhoben und in
dem vereinseigenen EDV-System gespeichert, genutzt und verarbeitet.

Mit dem Betritt eines Mitgliedes nimmt der Verein alle für die Mitgliedschaft im Verein relevanten Daten (Name,
Anschrift, Geburtsdatum) auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Die
personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der
Kenntnisnahme Dritter geschützt.

Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden grundsätzlich nur
verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszwecks nützlich sind (wie etwa Telefon, Fax und EMail)
und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der
Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht. Absatz (2) Satz 3 gilt entsprechend.

Soweit die in den jeweiligen Vorschriften beschriebenen Voraussetzungen vorliegen, hat jedes Vereinsmitglied
insbesondere das Recht darauf,
a) Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten zu erhalten (Artikel 15 DS-GVO),
b) dass die zu seiner Person gespeicherten Daten berichtigt werden, wenn sie unrichtig sind (Artikel 16 DSGVO,
c) dass die zu seiner Person gespeicherten Daten gelöscht werden, wenn die Speicherung unzulässig war
oder die Zwecke für die sie erhoben und gespeichert wurden nicht mehr notwendig sind (Artikel 17 DSGVO),
d) dass die zu seiner Person gespeicherten Daten gesperrt werden, wenn sich bei behaupteten Fehlern
weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt (Artikel 18 DS-GVO),
e) seine Daten in einem strukturierten, gängigem und maschinenlesbarem Format zu erhalten (Artikel 20
DS-GVO).
f) der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zu widersprechen (Artikel 21 DS-GVO),

Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene
Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu
geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der
oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.
§ 14 Auflösung des Vereins
Der Verein kann nur durch die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder
aufgelöst werden. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das vorhandene
Vermögen an die Stadt Brandis mit der Bestimmung, es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, kulturelle
Zwecke zu verwenden.

Stand September 2018